PARIS, FRANCE - August 1, 2026: AESCHBACHER Anna-Sophia, HONER Ixchel (SUI) competes in the Women's Duet Free Final event during the European Aquatics Championships Paris 2026 at the Olympic Aquatic Centre on August 1, 2026 in Paris, France. (Istvan Derencsenyi/European Aquatics)

Aeschbacher & Höner beenden EM-Premiere auf Platz 11

Anna-Sophia Aeschbacher und Ixchel Höner haben ihre Premiere an Elite-Europameisterschaften mit Rang 11 im Duet Free abgeschlossen. Das Schweizer Duo erzielte am Samstag im Centre Aquatique Olympique in Saint-Denis 236.8474 Punkte.

Nach der überzeugenden Leistung im Vorkampf, in dem sie sich souverän für den Final der besten zwölf Duette qualifiziert hatten, konnten die beiden Schweizerinnen im Final nicht ganz an ihre starke Darbietung anknüpfen. Zwar präsentierten Aeschbacher und Höner ihre Kür erneut mit viel Ausdruck und Synchronität, ein technisch nicht korrekt ausgeführtes Hybrid-Element hatte jedoch entscheidende Auswirkungen auf das Endresultat.

Für dieses Element erhielten die Schweizerinnen eine sogenannte Base Mark, wodurch der angesetzte Schwierigkeitsgrad nicht in die Wertung einfloss. Allein dadurch verloren sie im Vergleich zum Vorkampf rund 15 Punkte, was sie mehrere Plätze in der Schlussklassierung kostete.

Trotz des ärgerlichen Fehlers dürfen Aeschbacher und Höner auf eine gelungene EM-Premiere zurückblicken. Mit der erstmaligen Qualifikation für einen Elite-EM-Final unterstrich das junge Schweizer Duett sein grosses Entwicklungspotenzial.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den beiden Athletinnen allerdings nicht. Bereits in zwei Wochen stehen in Budapest die Junioren-Weltmeisterschaften auf dem Programm. Bis dahin gilt es, die Auftritte von Paris detailliert zu analysieren, die entscheidenden Erkenntnisse daraus mitzunehmen und die letzten technischen Anpassungen vorzunehmen. Mit einer fehlerfreien Ausführung wollen Aeschbacher und Höner in Budapest wieder um die vordersten Plätze mitkämpfen.

Den Europameistertitel sicherten sich die griechischen Zwillingsschwestern Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri mit 316.3315 Punkten. Nach ihrem Triumph im Technical Duet gewannen sie damit auch den Titel im Free Duet und realisierten das Gold-Double in Paris. Silber ging an Spanien mit Lilou Lluís Valette und Iris Tió Casas (315.6442 Punkte), Bronze an Maiia Doroshko und Anastasiia Shmidt (310.4407 Punkte).

Auch die weiteren Wettkämpfe können live auf Eurovision Sport verfolgt werden. Alle Informationen zur EM, wie z.B. Start- und Ranglisten finden Sie auf der Eventwebseite.