PARIS, FRANCE - July 31, 2026: Anna-Sophia AESCHBACHER / Ixchel HONER (SUI) competes in the Duet Free Preliminary event during the European Aquatics Championships Paris 2026 at the Olympic Aquatic Centre on July 31, 2026 in Paris, France. (Photo by Aniko Kovacs/European Aquatics)

Mit zwei Einsätzen an ersten Wettkampftag sind Anna-Sophia Aeschbacher und Ixchel Höner erfolgreich in die European Aquatics Championships 2026 in Paris gestartet. Das Schweizer Duett qualifizierte sich am Vormittag mit Rang 9 in der Vorrunde der Freien Kür für den Final und belegte am Abend im Final der Technischen Kür den 12. Schlussrang.

Der Tag begann mit der Vorrunde der Freien Kür. Anna-Sophia Aeschbacher und Ixchel Höner zeigten eine überzeugende Darbietung und wurden mit 248.3254 Punkten bewertet. Dabei blieben die beiden 19-Jährigen nur knapp unter ihrer persönlichen Bestmarke von 250.8434 Punkten, die sie bei ihrem tollen fünften Platz beim Weltcup in Xi’an im Mai erreichten, und zeigten sich entsprechend zufrieden mit ihrer heutigen Leistung im Vorkampf. Mit Rang 9 sicherten sie sich einen Platz unter den zehn besten Duetten Europas und damit die Qualifikation für den Final. Die Bestmarke der Vorrunde erzielten die Spanierinnen Lilou Lluís Valette und Iris Tió Casas vor den griechischen Weltmeisterinnen Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri sowie den neutralen Athletinnen mit Maiia Doroshko und Elizaveta Minaeva.

Am Abend standen die beiden Schweizerinnen im Final des technischen Duetts erneut im Einsatz. Mit 255.5009 Punkten klassierten sie sich auf dem 12. Rang und konnten an ihrer ersten internationalen Meisterschaft auf Elite-Niveau die Jury insbesondere durch ihre saubere Technik überzeugen. Den Europameistertitel sicherten sich die griechischen Weltmeisterinnen Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri, die nach ihrem Nationenwechsel von Österreich erstmals an einer Europameisterschaft für das Heimatland ihrer Eltern antraten. Silber ging an die neutralen Athletinnen Maiia Doroshko und Elizaveta Minaeva, Bronze an die Britinnen Kate Shortman und Isabelle Thorpe.

„Es ist erfreulich zu sehen, dass sich die Arbeit, die das Team während der gesamten Saison geleistet hat, in einer kontinuierlichen und positiven Entwicklung widerspiegelt. Beide Programme haben an Stabilität, Selbstvertrauen und Präzision gewonnen“, so Trainerin Ariadna Medina Martinez. Anhand des Feedbacks der Preisrichter:innen und der Erkenntnisse der bevorstehenden Junioren-Weltmeisterschaft werden sie im Hinblick auf die neue Saison die Bereiche, in denen noch Potenzial und Verbesserungsmöglichkeiten bestehen, für die neue Saison sorgfältig analysieren.

Mit dem Finaleinzug in der Freien Kür gelang dem jungen Schweizer Duett bereits am ersten Wettkampftag ein wichtiger Erfolg. Am Samstag, 1. August 2026, erhalten Anna-Sophia Aeschbacher und Ixchel Höner die Gelegenheit, ihre Kür nochmals vor Europas besten Duetten zu präsentieren. Der Final im Duet Free beginnt um 18:00 Uhr.