PARIS, FRANCE - August 6, 2026: Erik PASSERONE (SUI) competes in the Men's 10m Platform Preliminary event during the European Aquatics Championships Paris 2026 at the Olympic Aquatic Centre on August 6, 2026 in Paris, France. (Photo by Aniko Kovacs/European Aquatics)
Mit Erik Passerones 10-m-Wettkampf endet für die Schweizer Wasserspringer:innen eine erfolgreiche EM
Für die Schweizer Wasserspringer:innen endeten die European Aquatics Championships 2026 in Paris mit dem Auftritt von Erik Passerone im Vorkampf vom 10-Meter-Turm. Der 17-jährige Zürcher belegte mit 293,00 Punkten den 17. Rang und verpasste damit den Einzug in den Final der besten Zwölf. Trotz des verpassten Finals am Abschlusstags fällt die Gesamtbilanz positiv aus.
Erik Passerone fand im heutigen Wettkampf vom 10-Meter-Turm nur schwer in den Wettkampf. Bereits der erste Sprung misslang dem Schweizer, wodurch er früh in Rückstand geriet. Mit 34,65 Punkten belegte er nach der ersten Runde den 19. Zwischenrang. Obwohl er sich anschliessend stabilisieren konnte und insbesondere mit seinem zweiten und dritten Sprung solide Leistungen zeigte, gelang es ihm nicht, den Rhythmus zu finden und entscheidend Boden gutzumachen. Auch im weiteren Wettkampfverlauf fehlte die Konstanz, um sich im hochklassigen Teilnehmerfeld nach vorne zu arbeiten. Mit 293,00 Punkten schloss er den Wettkampf auf Rang 17 ab.
Auch wenn Passerone an diesem Wettkampftag sein Potenzial nicht ausschöpfen konnte und nicht an seine überzeugenden Auftritte vom 1-Meter-Brett sowie im 3-Meter-Mixed-Synchronspringen mit Michelle Heimberg anknüpfen konnte, fällt seine erste Elite-Europameisterschaft insgesamt positiv aus. Mit dem hervorragenden fünften Rang im Mixed-Synchronspringen und seinem starken EM-Debüt vom 1-Meter-Brett hat der Zürcher gezeigt, dass er zu den vielversprechendsten Talenten im Schweizer Wasserspringen gehört. Die in Paris gesammelten Erfahrungen auf höchstem internationalem Niveau werden für seine weitere Entwicklung von grossem Wert sein.
Positive Schweizer EM-Bilanz im Wasserspringen
Mit dem Wettkampf vom 10-Meter-Turm der Männer gingen die Wasserspring-Wettbewerbe an den European Aquatics Championships 2026 in Paris zu Ende. Swiss Aquatics Diving zieht insgesamt eine positive Bilanz. Michelle Heimberg sorgte mit ihrer Silbermedaille vom 1-Meter-Brett einmal mehr für ein internationales Spitzenresultat. Für weitere Highlights sorgte die erst 19-jährige Cloe Grávalos Símon, die bei ihrem EM-Debüt mit ihrem fünften Platz vom 10-Meter-Turm überzeugte. Auch die beiden weiteren Debütanten Antoine Chevnine (15) und Erik Passerone (17) sammelten auf höchstem europäischen Niveau wertvolle Erfahrungen und unterstrichen mit ihren Leistungen ihr grosses Potenzial. Besonders Passerone setzte mit dem starken fünften Rang im Mixed-Synchronspringen an der Seite von Michelle Heimberg ein Ausrufezeichen. Mit einer Silbermedaille sowie zwei fünften Plätzen im Gepäck kehrt das Schweizer Team aus Paris zurück und darf mit Blick auf die nächste Generation optimistisch in die Zukunft des Schweizer Wasserspringens blicken.
Bühne frei für Europas beste High Diver
Für Swiss Aquatics Diving ist die Europameisterschaft damit jedoch noch nicht beendet. Am 7. und 8. August stehen in Paris die High-Diving-Wettbewerbe auf dem Programm. Die Pont de Bir-Hakeim verwandelt sich dabei in eine spektakuläre Wettkampfarena, wenn Europas beste High Diver ihre Sprünge aus 20 Metern Höhe ins Wasser zeigen. Für die Schweiz stehen Morgane Herculano, Matthias Appenzeller, Jean-David Duval und Pierrick Schafer im Einsatz. Wettkampfbeginn ist an beiden Tagen jeweils um 13.30 Uhr.
Wir gratulieren dem gesamten Team zu ihren tollen Leistungen und wünschen den vier High Divern viel Erfolg für ihre bevorstehenden Wettkämpfe!
Die Wettkämpfe können live auf Eurovision Sport verfolgt werden. Alle Informationen zur EM, wie auch Start- und Ranglisten finden Sie auf der Eventwebseite.
