Schwimmen am Talent Treff Tenero (3T) im nationalen Jugendsportzentrum Tenero (CST), fotografiert am Mittwoch, 23. September 2026 in Tenero. (SWISS OLYMPIC / KEYSTONE / Manuel Lopez)

Nachwuchstalente von Swiss Aquatics sammeln Erfahrungen am 3T in Tenero

Rund 500 Nachwuchsathlet:innen aus der ganzen Schweiz trafen sich vom 20. bis 25. September zum Talent Treff Tenero (3T). Einmal mehr war auch Swiss Aquatics vertreten. Insgesamt nahmen 33 Athlet:innen aus dem Bereich Swimming, sechs aus dem Bereich Diving und 28 aus dem Bereich Artistic Swimming am 3T teil. Für die jungen Sportler:innen standen neben dem sportartspezifischen Training auch Teambuilding, Workshops und der Austausch mit Nachwuchstalenten aus anderen Sportarten im Mittelpunkt.

Der Talent Treff Tenero (3T) von Swiss Olympic feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Seit 2001 bringt der Anlass Nachwuchstalente aus verschiedenen Sportarten zusammen, um sie sowohl sportlich als auch persönlich auf ihrem Weg Richtung Leistungssport zu unterstützen. Neben dem Training gehören Workshops zu Themen wie Sportpsychologie, Dopingprävention, Ethik und Sporthilfe ebenso zum Programm wie der Austausch über Sportarten und Sprachregionen hinweg.

Für Swiss Aquatics bot die Jubiläumsausgabe im September erneut eine wertvolle Plattform für die Nachwuchsförderung. Athlet:innen aus den Sportbereichen Swimming, Diving und Artistic Swimming nutzten die Woche in Tenero für intensive Trainingseinheiten, neue Impulse und gemeinsame Erlebnisse.

Swimming: Technik, Teamarbeit und neue Impulse

Mit 33 Nachwuchsathlet:innen stellte Swimming die grösste Delegation von Swiss Aquatics am 3T. Unter der Leitung von Nachwuchssportchefin Paulina Kratka wurde die Delegation von den Trainern Fausto Mauri und Florent Tresarrieu, dem ehemaligen Schweizer Spitzenschwimmer Nils Liess sowie Praktikantin Kim Shaw betreut.

Bereits vor dem eigentlichen Talent Treff startete die Woche mit einem Kader-Weekend. Dabei stand unter anderem ein Input von Umimplavat zum Thema Unterwasserarbeit auf dem Programm. Am 3T selbst lag der Schwerpunkt auf dem Training der Technik, deren Umsetzung und insbesondere auf Teambuilding. Die Nachwuchsathlet:innen arbeiteten intensiv in Teamstaffeln und absolvierten verschiedene Teamspiele und Relays.

Für zusätzliche Impulse sorgte Nils Liess. An drei Abenden arbeitete er mit Gruppen der Schwimmer:innen und gab seine Erfahrungen aus dem Leistungssport weiter. Im Zentrum standen dabei insbesondere die Kraultechnik und die Rhythmisierung. Zusätzlich leitete Liess eine Einheit in der Turnhalle zu den Themen Kommunikation und Teambuilding und verband diese mit einer Stretching-Session.

Neben den zahlreichen Schwimmeinheiten sorgte auch ein Ausflug zum Bogenschiessen für Abwechslung. So verband die Woche intensives Training mit neuen Erfahrungen und dem gemeinsamen Arbeiten als Team.

Turmspringen am Talent Treff Tenero (3T) im nationalen Jugendsportzentrum Tenero (CST), fotografiert am Dienstag, 22. September 2026 in Tenero. (SWISS OLYMPIC / KEYSTONE / Manuel Lopez)
Diving: Training im Wasser und vielseitige Erfahrungen

Auch Swiss Aquatics Diving war mit sechs Nachwuchsathlet in Tenero vertreten. Erik Passerone, Antoine Chevnine, Valentina Bach, Lenny Wirz, Jakob Nieke und Seraina Bach absolvierten unter der Leitung von Coach Alexis Coquet eine abwechslungsreiche Trainingswoche. Das Team war vom 20. bis 25. September in Tenero und übernachtete während des Camps auf dem Gelände des CST.

Auf dem Programm standen mehrere Einheiten im Pool sowie Trainings im Gym. Ergänzt wurde das sportartspezifische Programm durch Windsurfen und eine Regenerationseinheit.

Damit bot der 3T auch für die Diving-Talente die Möglichkeit, über das gewohnte sportartspezifische Umfeld hinaus Erfahrungen zu sammeln und andere Trainingsformen kennenzulernen.

 

Artistic Swimming: Sichtung und Vorbereitung auf die neue Saison

Im Artistic Swimming reisten 28 Athletinnen des Jugendkaders nach Tenero. Begleitet wurden sie von Nachwuchssportchefin Michelle Nydegger sowie den Coaches Tania Rudkovska, Lucero Lima, Beatrice Amadei und John Neeld. Für Lima war es der erste Einsatz in ihrer neuen Funktion als Youth Lead Coach, während Amadei erstmals als Assistenztrainerin mit dem Kader dabei war. Acrobatic Coach John Neeld stiess für zwei Tage zum Team.

Für die vorselektierten Athletinnen war der 3T gleichzeitig ein wichtiges Sichtungslager für die kommende Saison. Ziel war es, die Wettkampfteams für die Saison 2026/27 zusammenzustellen. Die definitive Zusammensetzung der Teams wird in der kommenden Woche bekannt gegeben.

Von Beginn an arbeiteten die Athletinnen an den Wettkampfküren aus dem Jahr 2026. Dabei wurden unterschiedliche Kombinationen von Athletinnen ausprobiert und regelmässig rotiert. So konnten verschiedene Konstellationen im Training getestet und wichtige Erkenntnisse für die bevorstehende Saison gewonnen werden.

Neben dem sportartspezifischen Training nutzten die Athletinnen auch die zahlreichen Workshops und Angebote des 3T. Themen wie Sportpsychologie, Dopingprävention, Werte, Sporthilfe und Athlete Hub waren Teil des Wochenprogramms. Der Wochenplan umfasste zudem gemeinsame Aktivitäten wie den Mini-Super-10-Kampf und weitere Angebote von Swiss Olympic.

Artistic Swimming am Talent Treff Tenero (3T) im nationalen Jugendsportzentrum Tenero (CST), fotografiert am Mittwoch, 23. September 2026 in Tenero. (SWISS OLYMPIC / KEYSTONE / Manuel Lopez)
Mehr als Training

Der gemeinsame Aufenthalt in Tenero zeigte einmal mehr die besondere Stärke des 3T: Die Nachwuchsathlet:innen trainieren in ihren jeweiligen Sportarten unter professionellen Bedingungen und erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, über den eigenen sportlichen Tellerrand hinauszublicken.

Swiss Olympic verfolgt mit dem 3T das Ziel, junge Talente sowohl sportlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Im Zentrum stehen dabei die olympischen Werte Höchstleistung, Freundschaft und Respekt. Gleichzeitig sollen die Athlet:innen für die Herausforderungen auf ihrem Weg in den Leistungssport sensibilisiert werden und sich mit Nachwuchstalenten aus anderen Sportarten und Sprachregionen austauschen.

Für die Nachwuchsathlet:innen von Swiss Aquatics ging damit eine intensive und vielseitige Woche zu Ende. Sie nehmen nicht nur Trainingsimpulse und sportliche Erfahrungen mit nach Hause, sondern auch neue Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und wertvolle Erfahrungen für ihren weiteren Weg im Leistungssport.

Wir danken Swiss Olympic für die Organisation des 3Ts und die Möglichkeit wertvolle Erfahrungen zu sammeln, die sich unseren Talenten beim 3T Jahr für Jahr bietet.