Paul Niederberger, European Aquatics Championships 2026 in Paris (Photo by Aniko Kovacs / European Aquatics)

Paul Niederberger überzeugt mit Halbfinaleinzug im 3-km-Knockout-Sprint

Für das Schweizer Open-Water-Team bildete der 3-km-Knockout-Sprint den Abschluss der Einzelwettbewerbe an den Europameisterschaften in Paris. Paul Niederberger überzeugte mit dem Einzug in den Halbfinal, während Christian Schreiber und Nolan Carrel nach der ersten Runde ausschieden.

Paul Niederberger präsentierte sich einmal mehr in starker Verfassung. In seinem Vorlauf qualifizierte sich der Schweizer als Neunter souverän für den Halbfinal und behauptete sich dabei gegen zahlreiche internationale Spitzenathleten. Auch im Halbfinal zeigte Niederberger ein engagiertes Rennen. In den Kampf um die fünf Finalplätze konnte der 22-Jährige leider nicht eingreifen. Ihm fehlte es von Beginn weg an Speed, um mit der Spitze mitzuhalten. Der Schweizer belegte Rang zehn und verpasste damit den Finaleinzug. Trotz des heutigen Ausscheidens in Runde 2 zieht Gabriel Schneider, Head Coach Open Water bei Swiss Aquatics, eine sehr positive Bilanz seines Auftritts in Paris. „Paul hat während der gesamten Europameisterschaften starke Leistungen gezeigt. Mit seiner Entwicklung und seinen Auftritten hier können wir sehr zufrieden sein.“

Christian Schreiber klassierte sich in seinem Vorlauf auf Rang elf und verpasste den Einzug in den Halbfinal im Fotofinish. Lediglich 0,4 Sekunden und ein Platz trennten ihn vom Weiterkommen.

Nolan Carrel belegte in seinem Vorlauf Rang 16 und schied ebenfalls nach der ersten Runde aus. Nach einer schwierigen Woche konnte er zum Abschluss nochmals ein solides Rennen zeigen.

 Durchzogenen Bilanz für das Open-Water-Team

Mit dem 3-km-Knockout-Sprint sind die Europameisterschaften für das Schweizer Open-Water-Team abgeschlossen. Über die drei Wettkampftage konnte insbesondere Paul Niederberger mit konstanten Leistungen überzeugen. Mit Rang 12 über 10 km, Platz 13 über 5 km und dem Halbfinaleinzug im Knockout-Sprint bestätigte er seine positive Entwicklung auf internationalem Niveau.

Christian Schreiber und Nolan Carrel blieben hingegen hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Beide fanden während der Titelkämpfe nicht zu ihrer Bestform und konnten ihr vorhandenes Potenzial nicht ausschöpfen. Die Europameisterschaften lieferten dem Trainerteam gleichzeitig wichtige Erkenntnisse. „Jetzt gilt es, die Rennen sorgfältig zu analysieren, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Fokus nach der Trainingspause auf die Vorbereitung der nächsten Saison zu richten“, so Trainer Gabriel Schneider.

Wir gratulieren dem Open-Water-Team zu ihren Leistungen an der EM und wünschen nun gute Erholung!