Schweizer Duett hinterlässt bleibenden Eindruck

Meret Isler und Melody Halbeisen haben an den Junioren-Weltmeisterschaften im Artistic Swimming in der Disziplin Duet Free den Final erreicht. Das Schweizer Duett qualifizierte sich am Freitag mit einer starken Leistung als Siebte für den Endkampf. Im Final am Samstag belegten Isler und Halbeisen den 12. Rang.

In der Qualifikation überzeugten die beiden Schweizerinnen insbesondere mit ihrer Synchronisation und ihrem künstlerischen Ausdruck. Mit 261,6122 Punkten belegten sie Rang sieben und sicherten sich damit souverän einen Platz im Final.

Trainerin Francesca Zampieri zeigt sich entsprechend stolz: «Wir sind äusserst glücklich und stolz, das WM-Finale im Duett erreicht zu haben.» Der Finaleinzug sei angesichts der anspruchsvollen Saison besonders wertvoll. Nach einer Verletzung musste die Choreografie auf eine neue Athletin angepasst werden, und die Reserveathletin habe sich sehr schnell auf die neue Situation eingestellt. Der Einzug in einen Weltmeisterschaftsfinal auf Juniorenstufe sei deshalb eine grosse Genugtuung.

Besonders zufrieden war das Team mit der Synchronisation in der Qualifikation, für die das Duett die viertbeste Wertung erhielt, sowie mit der Wertung für den künstlerischen Ausdruck. «Wir konnten einige etablierte Nationen mit einer starken Tradition und Kultur im Artistic Swimming hinter uns lassen, was uns besonders stolz macht», so Zampieri.

Im Final konnten Isler und Halbeisen diese Leistung nicht ganz bestätigen. Eine nicht wie geplant funktionierende Verbindung führte bei einem Hybrid-Element zu einer Base Mark, wodurch die tatsächlich gewertete Schwierigkeit deutlich reduziert wurde. Das Schweizer Duett erhielt im Final 240,6980 Punkte und beendete den Wettkampf auf Rang zwölf.

Trotz des unglücklichen Ausgangs überwiegt die Freude über den gelungenen Saisonabschluss. «Zu Beginn der Saison war das Erreichen eines WM-Finals unser Ziel, und wir haben sogar mehr erreicht, als wir erwartet hatten», sagt Zampieri. Verbesserungspotenzial sieht die Trainerin insbesondere bei der Ausführung und der Höhe der Hybrids.

Auch international hinterliess das Schweizer Duett einen starken Eindruck. Die internationale Wertungsrichterin Katrin Eggenberger (LIE) berichtet, dass unter den Richterinnen sehr positiv über Isler und Halbeisen gesprochen wurde: Sie hätten einen grossen und bleibenden Eindruck hinterlassen.

Damit endet für Meret Isler und Melody Halbeisen eine herausfordernde Saison mit einem wichtigen Erfolg: dem Einzug in einen WM-Final auf Juniorenstufe und Rang zwölf im Endklassement.

Herzliche Gratulation an Meret und Melody sowie ihre Trainerin Francesca und dem gesamten Betreuungsteam!

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