Morgane Herculano, World Aquatics High Diving World Cup 2025, hosted by Marmeeting, Porto Flavia (Photo by Gabriele Seghizzi / World Aquatics)

Harvard-Absolventin Morgane Herculano ist die erste Schweizerin in der Red Bull Cliff Diving World Series. Im Beitrag von Christof Gertsch im "The Red Bulletin" spricht sie über die Angst vor dem Sprung aus 21 Meter Höhe. Und wie man sie besiegt.

Weisst du, wie lange ein Sprung aus 21 Metern dauert? Weniger, als du brauchst, um diesen Satz zu lesen. Aber der Weg dorthin, der dauert ein halbes Leben...

Ein Sommertag in Polignano a Mare, es ist brütend heiss. Unten: das glasklare Wasser der Adria. Oben: absolute Stille. Morgane Herculano steht auf der Plattform, die aus dem Felsen ragt wie ein Sprungbrett ins Nichts. Auf Zehenspitzen, mit dem Rücken zum Wasser.

In wenigen Augenblicken wird sie sich abstossen, wird in freiem Fall fast 80 Stundenkilometer erreichen und mit einer Kraft ins Wasser eintauchen wie ein un­gebremstes Auto in eine Wand. Natürlich hat sie Angst. Wer etwas ­anderes behauptet, lügt. Man sieht es in ihrem Gesicht. Die Lider flackern kurz, der Mund ist nicht ganz ruhig, die Körperspannung eine Spur zu fest. Alles nur ein wenig, aber genug, dass man es erkennt.

Morgane Herculano, 25, ist die erste Schweizerin, die in der Red Bull Cliff ­Diving World Series springt. Und sie spricht offen über das, worüber im Sport oft ­geschwiegen wird: die Angst vor dem Sprung.

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