Europameisterschaft 2026 – Gruppenphase (Gruppe D)
Schweiz vs. Israel 9:24
Funchal, Olympisches Schwimmzentrum | 26. Januar 2026
Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft ist mit einer 9:24-Niederlage gegen Israel in die Europameisterschaft 2026 gestartet. Es war das erste Gruppenspiel in Funchal – und zugleich der erste EM-Auftritt der Schweiz seit 30 Jahren.
Israel übernahm von Beginn an die Kontrolle und erzielte im ersten Viertel sieben Tore, während die Schweiz ohne Treffer blieb (0:7). Auch im zweiten Abschnitt baute Israel den Vorsprung weiter aus. Zur Halbzeit stand es 1:16. Die Nervosität der ersten EM-Finalrunde war den Schweizerinnen deutlich anzumerken: Das Team wirkte angespannt, fand kaum ins Spiel, machte ungewohnte Fehler und ließ mehrere gute Torchancen ungenutzt.
In der zweiten Halbzeit präsentierte sich die Schweiz deutlich stabiler. Die Spielerinnen fanden besser in ihren Rhythmus und verwerteten ihre Chancen konsequenter. Sowohl das dritte als auch das vierte Viertel endeten ausgeglichen, was letztlich zum Endstand von 9:24 führte.
Nach dem Spiel erklärte Cheftrainer Vladimir Bajković, dass es für die Mannschaft das erste Spiel überhaupt auf der europäischen Bühne gewesen sei. Vor allem in den ersten beiden Vierteln habe man gesehen, dass es an Erfahrung gefehlt habe. Das Team habe sehr steif begonnen und einfache Fehler gemacht, die von Israel sofort bestraft worden seien. Erst in der zweiten Halbzeit habe man besser ins Spiel gefunden.
Zur Teilnahme an der Europameisterschaft sagte Bajković zudem, dass es für die Schweiz bereits ein Erfolg sei, nach 30 Jahren wieder bei diesem Turnier dabei zu sein und an diesem großen Event zu spielen.
Ausblick:
Bereits am morgigen Dienstag steht für die Schweizerinnen die nächste Herausforderung an. In ihrem zweiten Gruppenspiel treffen sie auf die Niederlande, den amtierenden Europameister. Gegen einen der Topfavoriten des Turniers wird es für die Schweiz erneut darum gehen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und an die Leistungssteigerung aus der zweiten Halbzeit gegen Israel anzuknüpfen.
Rapport: T.Monti
Bild: Federação Portuguesa de Natação




