Europameisterschaft 2026 – Gruppenphase (Gruppe D)
Niederlande vs. Schweiz 28:2
Funchal, Olympic Pools Complex | 27. Januar 2026
Mit grosser Vorfreude und viel Stolz gingen die Schweizer Spielerinnen in ihr zweites Gruppenspiel der Europameisterschaft 2026. Für viele von ihnen war es ein besonderer Moment, gegen ihre Vorbilder und einige der grössten Namen des aktuellen Frauen-Wasserballs sowie gegen Olympionikinnen antreten zu dürfen. Diese Partie gegen die Niederlande war zugleich die Belohnung für die erfolgreich geschaffte Qualifikation zur EM-Endrunde.
Bereits vor dem Anpfiff war der Klassenunterschied klar: Auf der einen Seite standen die amtierenden Europameisterinnen, Titelanwärterinnen und Olympischen Bronzemedaillengewinnerinnen von Paris 2024, auf der anderen eine Schweizer Mannschaft, die sich erstmals für eine EM-Endrunde qualifiziert hatte.
Im Wasser liessen die Niederländerinnen von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle. Mit hohem Tempo, grosser taktischer Disziplin und effizienter Chancenauswertung setzten sie die Schweiz früh unter Druck. Bereits im ersten Viertel zogen sie auf 10:1 davon, bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 17:1 aus und entschieden die Partie spätestens nach dem dritten Viertel (24:1) endgültig für sich. Am Ende stand ein deutlicher 28:2-Erfolg für die Niederlande.
Trotz des klaren Resultats nahm die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft aus diesem Spiel wertvolle Erfahrungen auf europäischem Spitzenniveau mit. Vor allem aber bleiben diese 32 Minuten gegen eines der besten Teams der Welt Erinnerungen, die für die Spielerinnen ein Leben lang Bestand haben werden.
Ausblick:
Am Donnerstag bestreitet die Schweiz ihr letztes Gruppenspiel gegen Grossbritannien. Danach geht es in die Zwischenrunde mit zwei weiteren Spielen, bevor es zu den Klassierungsspielen kommt.
Bericht: T. Monti
Bilder: European Aquatics





