Europameisterschaft 2026- Gruppenphase II (Plätze 9–16)
Portugal vs. Schweiz 17:10

Funchal, Olympic Pools Complex | 30. Januar 2026

 

Das Schweizer Damen-Nationalteam ist mit einer 10:17-Niederlage gegen Gastgeber Portugal in die Gruppenphase II (Plätze 9–16) der Europameisterschaft in Funchal gestartet.

Vor heimischem Publikum legte Portugal einen energischen Start hin und setzte sich im ersten Viertel rasch mit 5:2 ab. Die Schweizerinnen hielten in der ersten Halbzeit jedoch gut dagegen, agierten mit hoher Intensität und erspielten sich zahlreiche Torchancen. Die mangelnde Effizienz im Abschluss verhinderte jedoch, dass der Rückstand entscheidend verkürzt werden konnte – zur Pause lag die Schweiz mit 5:8 zurück.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Portugiesinnen das Tempo deutlich und traten offensiv noch konsequenter auf. Bis zum Ende des dritten Viertels wuchs der Vorsprung auf 14:6 an. Trotz großem Einsatz und anhaltendem Kampfgeist gelang es der Schweizer Auswahl nicht mehr, das Spiel zu drehen. Portugal kontrollierte die Partie in der Folge souverän und brachte den 17:10-Erfolg sicher ins Ziel.

Über weite Strecken der Begegnung erspielte sich die Schweiz gute Möglichkeiten, liess diese jedoch insbesondere in den spielentscheidenden Phasen ungenutzt. Genau darin sah auch Trainer Vladimir Bajkovic den Hauptgrund für die Niederlage:

„Wir haben heute viele Chancen liegen lassen. Positiv ist, dass wir uns diese Möglichkeiten überhaupt erarbeitet haben – das ist uns in den ersten drei Spielen nicht gelungen. Trotzdem dürfen wir uns solche Fehler nicht erlauben. Vielleicht hat die kurze Erholungszeit mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden eine Rolle gespielt, aber das darf keine Ausrede sein. Ich bin überzeugt, dass wir gegen Portugal, selbst hier vor heimischem Publikum, deutlich näher dran sein könnten.“

Auch Teamkapitänin Paola De Feo sprach nach der Partie offen über ihre Eindrücke:

„Zu Beginn war die Stimmung sehr positiv und wir waren motiviert und zuversichtlich, ein gutes Spiel zu zeigen. Leider konnten wir unsere Leistung nicht so umsetzen, wie wir es uns vorgenommen hatten, und hätten uns ein deutlich engeres Ergebnis gewünscht.“

Ausblick:
Nach einem spielfreien Tag steht für die Schweizerinnen am Sonntag, 1. Februar, die nächste Aufgabe an. Um 10:15 Uhr Ortszeit (11:15 Uhr CET) trifft die Schweiz auf Rumänien. Gegen den bekannten Gegner will das Team einfache Fehler reduzieren, die Effizienz im Angriff steigern und den eingeschlagenen Entwicklungsweg auf EM-Niveau konsequent fortsetzen.

 

Rapport: T. Monti
Bilder: European Aquatics