Erik Passerone erreicht Top 10 – Lenny Wirz verpasst Final knapp
Am letzten Wettkampftag der European Aquatics Junior Diving Championships in Budapest standen mit Erik Passerone und Lenny Wirz gleich zwei Schweizer Nachwuchsspringer vom Turm in der Kategorie Boys A im Einsatz. Während sich Erik für den Final qualifizierte und den Wettkampf auf dem starken zehnten Rang beendete, verpasste Lenny den Finaleinzug denkbar knapp.
Lange auf Finalkurs
Lenny zeigte in der Qualifikation über weite Strecken einen überzeugenden Wettkampf. Mit konstanten Leistungen hielt sich der 17-Jährige bis zwei Sprünge vor Schluss auf Finalkurs und lag aussichtsreich in den Top 12.
In den beiden abschliessenden Durchgängen unterliefen dem Berner jedoch Fehler in der Rotation, wodurch beide Sprünge überdrehten und entsprechend wertvolle Punkte verloren gingen. Vor dem letzten Durchgang lag Lenny noch auf Finalkurs, ehe er mit seinem letzten Sprung aus den Top 12 verdrängt wurde. Mit 378,85 Punkten belegte er Rang 13 und verpasste den Finaleinzug um lediglich einen Platz.
Erik Passerone kämpft sich in die Top 10
Erik benötigte etwas Zeit, um in den Wettkampf zu finden. Dank einer starken zweiten Wettkampfhälfte arbeitete sich der Zürcher nach einem Fehler bei seinem fünften Sprung kontinuierlich nach vorne und sicherte sich mit 451,40 Punkten als Sechstplatzierter souverän einen Platz im Final der besten zwölf Athleten Europas.
Im Final knüpfte der 17-Jährige zunächst an seine starke Leistung aus der Qualifikation an. Gleich zu Beginn gelang ihm der Handstandsprung (626C), der ihm im Vorkampf noch Schwierigkeiten bereitet hatte, deutlich besser und brachte ihn in eine vielversprechende Ausgangslage.
Die entscheidende Wende folgte jedoch im dritten Durchgang. Beim anspruchsvollen viereinhalbfachen Vorwärtssalto gehockt (109C) fehlte Erik die nötige Rotation, wodurch der Sprung misslang. Im Vergleich zum Vorkampf verlor er bei diesem Sprung mehr als 50 Punkte und fiel im Klassement entscheidend zurück. Trotz dieses Rückschlags kämpfte sich der Schweizer bis zum Schluss durch den Wettkampf und zeigte mit den verbleibenden Sprüngen einen soliden Abschluss. Mit insgesamt 417,15 Punkten belegte er den zehnten Schlussrang.
Mit einem Finalplatz und einem Top-10-Ergebnis auf europäischer Bühne setzte Erik einen gelungenen Schlusspunkt unter seine Junioren-Europameisterschaften. Auch wenn Lenny Wirz den Finaleinzug knapp verpasste, zeigte er über weite Strecken des Wettkampfs eine starke Leistung und unterstrich ebenso sein Potenzial im internationalen Vergleich.
Wir gratulieren den beiden zu den heutigen Leistungen sowie dem gesamten Team zu einer erfolgreichen Junioren-EM-Kampagne!
