Hervorragende Leistungen der Schweizer Wasserspringer beim Madrid International Diving Meet 2026

Beim Madrid International Diving Meet traf sich am vergangenen Wochenende die internationale Elite des Wasserspringens. Das Teilnehmerfeld war äusserst stark besetzt und umfasste mit wenigen Ausnahmen sämtliche führenden Nationen. Daher bot der von World Aquatics anerkannte Wettkampf beste Voraussetzungen für eine Standortbestimmung auf dem Weg an die EM in Paris und JEM in Budapest.

Den Auftakt des Wochenendes gestaltete Michelle Heimberg mit einem Paukenschlag: Vom 3-Meter-Brett entschied sie sowohl den Vorkampf als auch den Halbfinal souverän für sich. Im Final zeigte sie erneut eine starke Leistung und sicherte sich den verdienten 3. Platz.

Im 10-m-Wettkampf der Herren steigerte sich Erik Passerone nach einem verhaltenen Vorkampf im Halbfinal deutlich und klassierte sich dort auf dem ausgezeichneten 8. Rang. Da am Folgetag das Mixed-Synchronspringen anstand, bei dem er gemeinsam mit Michelle die Qualifikation für die Europameisterschaften in Paris anstrebte, verzichtete er bewusst auf den Final.

Diese Entscheidung sollte sich auszahlen: Am Samstag gewannen Erik und Michelle das Mixed-Synchronspringen mit einer eindrucksvollen Leistung und grossem Vorsprung. Dabei übertrafen sie die für Paris geforderte Selektionspunktzahl deutlich. Mit einer solchen Vorstellung zählen sie an den Europameisterschaften zweifellos zum Kreis der Medaillenkandidaten.

Im Vorkampf vom 3-m-Brett der Herren qualifizierten sich sowohl Antoine Chevnine als auch Kevin Sigona für den Halbfinal und bestätigten dort ihre starken Leistungen. Als 14. und 16. verpassten sie den Einzug in den Final nur knapp. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Antoine, der deutlich jünger war als sämtliche Konkurrenten. Es ist erfreulich zu sehen, dass er nach seiner Verletzungspause wieder zu alter Stärke gefunden hat und für die kommenden Grossanlässe bereit ist.

Und es ging erfreulich weiter: Cloe Gravalos zeigte vom 10-m-Turm der Damen nach kleineren Fehlern im Vorkampf und Halbfinal im Final eine deutliche Leistungssteigerung und erreichte einen hervorragenden 5. Platz. Damit bewies sie eindrucksvoll, dass sie auf internationalem Niveau absolut konkurrenzfähig ist.

Den Abschluss dieses starken Wochenendes setzte Michelle mit einem weiteren Highlight: Vom 1-m-Brett der Damen gewann sie die Silbermedaille und reiste damit mit einem kompletten Medaillensatz nach Hause. Eine herausragende Leistung in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Herzliche Gratulation an alle Athlet:innen zu ihren Leistungen in Madrid!

Einziger Wermutstropfen: Thibaud Bucher musste verletzungsbedingt leider auf einen Start verzichten. Wir wünschen ihm eine schnelle und vollständige Genesung!

Nach diesen begeisternden Leistungen blicken wir voller Vorfreude auf die kommenden Grossanlässe – die Junioren-Europameisterschaften in Budapest sowie die Europameisterschaften in Paris.