Am Samstag den 25.09.2021 fand in Budapest der jährliche Kongress der LEN nach der Covid Pause im letzten Jahr wieder physisch statt

Der SSCHV wurde von den beiden Co-Präsidenten Bartolo Consolo und Ewen Cameron vertreten. Vielen Verbänden macht der Führungsstil des aktuellen Büro’s der LEN Sorgen, dazu kommt die laufende Untersuchung der waadtländer Polizei wegen vermuteter finanzieller Unregelmässigkeiten gegen die Führung sowie die Anfeindungen des LEN Büro’s gegen Bartolo Consolo. Im Vorfeld des Kongresses fand am 18.09.2021 ein physisches Treffen von 24 Mitgliedverbänden mit 3 weiteren per Zoom zugeschalteten Verbänden statt, um die aktuelle Situation in der LEN und das weitere Vorgehen zu besprechen. Am Kongress nahmen auf Antrag dieser Gruppe erstmals 2 Beobachter der FINA teil. Es waren 46 Verbände mit jeweils 2 Stimmen anwesend. Der Kongress verlief kontrovers, es standen sich zwei Lager gegenüber. Die Diskussionen brachten keine Annäherung der Positionen. Auf Antrag Deutschlands wurde dann geheim über 3 Traktanden abgestimmt. Die Jahresrechnung wurde mit 47 zu 43 Stimmen bei 2 Enthaltungen noch angenommen, dem Büro dann aber mit 46 zu 44 Stimmen bei 2 Enthaltungen keine Décharge erteilt. Die dritte vorgesehene geheime Abstimmung entfiel, weil das Traktandum zurückgezogen wurde. Am Ende der Traktandenliste wurde dem Vorsitzenden eine Petition, unterschrieben von 23 Landesverbänden, unter anderem unsere Nachbarn Frankreich, Deutschland, Österreich und Liechtenstein  ( 20 sind gemäss Statuten dazu nötig ) überreicht, in der ein ausserordentlicher Kongress mit den Traktanden: Abwahl des aktuellen Büro’s und Neuwahl eines Büro’s gefordert wurde. Der Antrag ist gültig, das Büro lässt ihn aber noch von der Rechtsabteilung prüfen. Der SSCHV initiierte und unterstützte den Antrag, weil eine lückenlose Aufklärung der Anschuldigungen gegen die aktuelle Führung im Sinne unseres „Code of Conduct“ und des geltenden Rechtes der Schweiz ist und die aktuelle Führung dies zu verhindern scheint.