Silber für Wasserspringer Antoine Chevnine bei der Junioren-EM in Budapest
Heute stand bei den Junioren-Europameisterschaften im Wasserspringen, die vom 22. bis 26. Juni in der Duna Arena in Budapest stattfinden, beim Wettkampf vom 1-Meter-Brett der erste Einsatz des Schweizer Teams auf dem Programm. Bereits im Vorkampf zeigte der 15-jährige Lausanner Antoine Chevnine eine starke Leistung. Mit einem konstanten und technisch sauberen Programm belegte er nach neun Sprüngen den hervorragenden dritten Rang und legte damit die Grundlage für den Finaleinzug. Die Punkte aus den fünf Pflichtsprüngen werden ins Finale mitgenommen, wodurch der Schweizer in aussichtsreicher Position in die Medaillenentscheidung startete.
Im Final bewies Antoine erneut seine Klasse. Mit vier weiteren Sprüngen arbeitete er sich vom dritten auf den zweiten Rang nach vorne. Mit seinem tollen Abschlusssprung, einem 1,5fachen Auerbachsalto mit 1,5 Schrauben, sicherte er sich schliesslich die Silbermedaille. Besonders seine saubere Technik, die hohe Ausführungsqualität und sein eleganter Stil wurden von den Wertungsrichtern belohnt. Mit insgesamt 398,30 Punkten sicherte sich der Lausanner verdient die Silbermedaille hinter dem Ukrainer Nazarii Kononenko (414,35 Punkte). Bronze ging an Miroslav Kiselev aus Russland (390,50 Punkte).
Für Antoine ist dieser Erfolg ein weiterer Meilenstein in seiner noch jungen Karriere. Der Nachwuchsathlet stellte einmal mehr unter Beweis, weshalb er zu den vielversprechendsten Schweizer Wasserspringern seiner Generation zählt. Seine Leistung an den Junioren-Europameisterschaften bestätigt die kontinuierliche Entwicklung der vergangenen Jahre und unterstreicht sein grosses Potenzial auf internationaler Bühne.
Herzliche Gratulation, Antoine! Welch tolle Leistung!
Am Samstag wird Antoine beim Wettkampf von drei Metern zum zweiten Mal an dieser Meisterschaft im Einsatz stehen.
Erik Passerone & Lenny Wirz, Opening Ceremony, European Aquatics Junior Diving Championships 2026, Budapest (Photo by European Aquatics)
Auch Erik Passerone und Lenny Wirz überzeugen
Um 19 Uhr stand dann in Budapest der direkte Final im Synchrospringen der Jungs vom 10-Meter-Turm auf dem Programm. Am Start waren mit Erik Passerone und Lenny Wirz auch ein Schweizer Duo.
Der Start gelang Erik und Lenny mit zwei sauber ausgeführten Sprüngen solide. Aufgrund der hohen Leistungsdichte lag das Duo nach den ersten beiden Runden jedoch lediglich auf Zwischenrang sieben. Die Abstände zwischen den Teams waren zu diesem Zeitpunkt allerdings minimal.
Die entscheidende Wende gelang den Schweizern mit ihrem dritten Sprung, einem dreieinhalbfachen Delfinsalto (407C). Mit einer starken Ausführung und guter Synchronität erzielten sie 67,20 Punkte und verbesserten sich damit auf den fünften Rang. Diese Position verteidigten sie auch in den beiden abschliessenden Runden erfolgreich gegen die Konkurrenz.
Damit klassierten sich die beiden Schweizer hinter den Teams aus Russland, der Ukraine, Deutschland und Italien auf Rang fünf. Der Rückstand auf den Bronzerang betrug lediglich rund 16 Punkte.
Für Erik und Lenny stellt das Ergebnis einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung dar. Gegen die besten europäischen Nachwuchsspringer zeigten sie eine starke Leistung und bestätigten ihre Konkurrenzfähigkeit auf höchstem Juniorenniveau.
Wir gratulieren euch herzlich, Erik und Lenny!
Morgen steht Erik bereits erneut im Einsatz. Er wird um 9:30 Uhr im Vorkampf vom 1-Meter-Brett in der Kategorie A antreten. Der Final wird, im Falle der Qualifikation mit Erik, um 16 Uhr stattfinden. Wir drücken die Daumen und wünschen viel Erfolg!
