Michelle HEIMBERG of Switzerland is pictured during a training session during the diving events of the 22nd World Aquatics Championships - Singapore 2025 in Singapore, Singapore, Friday, July 25, 2025. (Photo by Patrick B. Kraemer / MAGICPBK)

Trotz frühem Aus beim Weltcupfinale: Michelle Heimberg blickt zuversichtlich in Richtung Paris

Beim Super Finale des Diving World Cups trafen vom 1. bis 3. Mai in Peking die besten Athlet:innen der Serie aufeinander. Auch Michelle Heimberg war im Wettkampf vom 3-Meter-Brett, als eine von nur zwei Europäerinnen, im hochklassigen Feld vertreten.

Das Format, welches nur beim Super Final des Weltcups zum Einsatz kommt, stellte hohe Anforderungen an die Athletinnen: In der ersten Runde trafen die besten 12 Springerinnen der Weltcupsaison im Head-to-Head-Modus gegeneinander an und absolvierten jeweils drei Sprünge. Nur wer diese erste Hürde überstand, qualifizierte sich für das Halbfinale mit sechs Springerinnen, aufgeteilt in zwei Gruppen. Dort standen zwei weitere Sprünge auf dem Programm, bevor die jeweils besten zwei Athletinnen pro Gruppe den Final der besten vier Springerinnen mit fünf Sprüngen bestritten.

Michelle Heimberg traf in ihrem Duell auf die Australierin Alisha Koloi. Die Schweizerin fand jedoch nicht optimal in den Wettkampf. Kleine Fehler in der Ausführung machten sich aufgrund des kompakten Formats besonders stark bemerkbar. Leider verpasste Michelle die Qualifikation für den Halbfinal und nach nur drei Sprüngen war der Wettkampf für sie bereits vorbei. Koloi schaffte es hingegen bis in den Final und wurde Vierte. Gold ging an die Chinesin Jia Chen, vor ihrer Landsfrau Yiwen Chen. Die Australierin Maddison Keeney sicherte sich Bronze.

Trotz des frühen Ausscheidens zog die 25-Jährige Aargauerin ein differenziertes Fazit: «Ich bin heute nicht richtig in den Wettkampf gekommen. Die Ansätze der Sprünge waren gut, aber die Schlussphasen waren nicht ganz sauber. Da in diesem Format nur drei Sprünge gezeigt werden, war es auch schwieriger, Punkte wieder gutzumachen. Aus diesem Grund war dieser Wettkampf eine wichtige Erfahrung, die mir als zweite Europäerin im Feld ein gutes Gefühl auf dem Weg nach Paris gibt, auch wenn das Resultat nicht ganz das war, was ich mir im Vorfeld erhofft hatte.»

Für die amtierende Europameisterin vom 3-Meter-Brett steht nun die Vorbereitung auf die EM 2026 im Zentrum. «In den kommenden Wochen werde ich weiterhin an den Details aller fünf Sprünge arbeiten und bis dahin noch zwei weitere Wettkämpfe absolvieren.»

Wir gratulieren Michelle zu ihren starken Leistungen in der bisherigen Saison und wünschen ihr für die weitere Vorbereitung auf die EM in Paris alles Gute!

Die Resultate des Weltcupfinale sind hier zu finden.