Beim vierten Stopp des World Aquatics Artistic Swimming World Cup in Pontevedra (ESP) überzeugte das Schweizer Team mit starken Leistungen. Besonders hervorzuheben ist das Duett Anna-Sophia Aeschbacher und Ixchel Höner, das sich mit zwei sechsten Plätzen einmal mehr in der erweiterten Weltspitze behauptete und nun die Spitze des aktuellen Gesamtklassements anführt.

Anna-Sophia Aeschbacher & Ixchel Höner bestätigen ihre starke Weltcup-Saison

Im Duet Free am Samstag sowie im Duet Technical am Sonntag klassierten sich die 18-jährige Anna-Sophia und die 19-jährige Ixchel jeweils auf Rang sechs. Das Schweizer Duo bestätigte damit seine konstant starken Leistungen der bisherigen Weltcup-Saison.

In Pontevedra gelang es ihnen erneut, den Schwierigkeitsgrad ihrer Kür zu erhöhen und gleichzeitig eine saubere Ausführung zu zeigen. «Wir waren besonders glücklich darüber, den Schwierigkeitsgrad erfolgreich steigern und trotzdem eine saubere Kür zeigen zu können», erklärte das Duett nach seinem Wettkampf im Duet Free. Zudem zeigten sich die beiden Athletinnen stolz auf die Energie und Sicherheit, die sie ins Wasser bringen konnten.

Auch im Duet Technical wussten die beiden zu überzeugen. Das Duo stellte eine neue persönliche Bestleistung auf und erzielte höhere Punktzahlen als je zuvor. Besonders zufrieden zeigten sich die beiden Athletinnen mit den Ausführungsnoten und der Qualität ihrer Darbietung. «Dieses Ergebnis gibt uns viel Selbstvertrauen und zeigt, dass sich die Arbeit, die wir investiert haben, auszahlt. Mit Blick auf die Zukunft freuen wir uns darauf, diesen Schwung weiter auszubauen, und blicken bereits gespannt auf den Wettkampf in Kanada in drei Wochen. Wir sind hochmotiviert, alles zu zeigen, was wir können, und uns im Laufe der Saison weiter zu verbessern.»

Gemeinsam mit Trainerin Ariadna Medina Martinez arbeitete das Duo in den vergangenen Monaten gezielt an der Synchronisation sowie an choreografischen Anpassungen – unter anderem in Zusammenarbeit mit der renommierten spanischen Trainerin Esther Jauma. Die erfolgreiche Ausführung der Schwierigkeitselemente, die Stabilität über die gesamte Kür hinweg sowie die choreografischen Verbesserungen seien entscheidend für das starke Resultat gewesen, so Medina Martinez. Dies unterstreicht die positive Entwicklung und das Potenzial des Duetts, das 2025/2026 seine erste gemeinsame Saison bestreitet.

Dank konstant starken Leistungen an allen vier Weltcup-Stationen des Jahres führen Anna-Sophia und Ixchel aktuell die Gesamtwertung sowohl in der freien als auch in der technischen Duettdisziplin an. Mit dem Weltcupfinal vom 19. bis 21. Juni in Toronto (CAN) steht nun noch der Abschluss der Weltcup-Serie bevor, bei dem Anna-Sophia und Ixchel die Schweiz vertreten werden.

Starkes Duet Free von Melody Halbeisen & Meret Isler

Das zweite Schweizer Duett mit Melody Halbeisen und Meret Isler wusste in Pontevedra insbesondere im Duet Free zu überzeugen. Das neu formierte Duo, begründet durch die verletzungsbedingte Absenz von Aimée Michel, klassierte sich direkt hinter dem ersten Schweizer Duett auf dem starken siebten Rang. Obwohl Halbeisen und Isler erst seit rund zweieinhalb Monaten gemeinsam trainieren, präsentierten sie eine kraftvolle Kür mit viel Energie und Ausdrucksstärke. Trainerin Francesca Zampieri lobte insbesondere die Leidenschaft, Energie und Entschlossenheit, welche die beiden Athletinnen im Wasser gezeigt hätten. Die Leistung sei Ausdruck der intensiven Arbeit und des grossen Engagements gewesen, das beide in der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit investiert hätten.

Im Duet Technical am Sonntag verhinderten kleine technische Fehler bei zwei Elementen jedoch eine ähnlich starke Klassierung wie am Vortag. Aufgrund der daraus folgenden Base Marks wurden die entsprechenden Schwierigkeitsgrade nicht gewertet, was sich deutlich auf das Endresultat auswirkte. So mussten sie sich mit Platz 25 begnügen.

Dennoch zog das Duo auch dort ein positives Fazit. Melody und Meret zeigten sich stolz auf ihre Leistung und betonten, dass sie sich trotz der kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit sicher und synchron im Wasser gefühlt hätten. «Insgesamt sind wir stolz auf die Fortschritte, die wir bisher gemacht haben, und freuen uns darauf, als Duett weiter zu wachsen. Diese Erfahrung motiviert uns noch mehr für die bevorstehenden Herausforderungen und Chancen!»

Wichtige Erkenntnisse und Erfahrung für die Schweizer Solistinnen

Auch in den Solo-Wettbewerben war die Schweiz vertreten. Bei ihrem erst zweiten Weltcupeinsatz erreichte Anna Cueni mit guten Leistungen im Solo Free Rang 13 sowie Rang 14 im Solo Technical. Für die junge Westschweizerin stand in Spanien vor allem das Sammeln wertvoller internationaler Wettkampferfahrung im Fokus. Meret Isler klassierte sich im Solo Free auf dem 18. Schlussrang.

Wir gratulieren allen Athletinnen und ihren Trainerinnen herzlich zu diesen Leistungen!

Resultate Schweizer Athletinnen

Duet Free
  • Anna-Sophia Aeschbacher & Ixchel Höner: 6. Platz – 249.6642 Punkte
  • Melody Halbeisen & Meret Isler: 7. Platz – 244.6993 Punkte
Duet Tech
  • Anna-Sophia Aeschbacher & Ixchel Höner: 6. Platz – 263.0483 Punkte
  • Melody Halbeisen & Meret Isler: 25. Platz – 214.0182 Punkte
Solo Free
  • Anna Cueni: 13. Platz – 214.0039 Punkte
  • Meret Isler: 18. Platz – 193.2476 Punkte
Solo Tech
  • Anna Cueni: 14. Platz – 205.0417 Punkte

Die kompletten Resultatlisten findet ihr hier.